Keine Kompromisse

Die neue Ausgabe der Kampagne „Keine Kompromisse“ möchte auf einprägsame und einbeziehende Art und Weise zur Alkoholprävention in Südtirol beitragen. Zentral ist auch bei dieser Kampagne die Weiterführung eines langjährigen Ziels: Der tief in die Südtiroler Gesellschaft verwurzelte Umgang mit Alkohol wird kritisch hinterfragt. Neben dem Aufzeigen von Risiken will die Kampagne auch soziale Normen verändern: Keinen Alkohol zu trinken ist eine positive Realität.
 

12 Empfehlungen zum verantwortungsvollen Alkoholkonsum

  1. Alkohol ist ein Zellgift. Zu viel hat negative Auswirkungen.
  2. Umso weniger Sie trinken, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken.
  3. Es gibt keine Menge, die Ihre Gesundheit generell fördert.
  4. Versuchen Sie 2 oder 3 Tage in der Woche keinen Alkohol zu trinken.
  5. Wenn Sie Alkohol trinken, machen sie längere Pausen.
  6. Beobachte Sie sich, ob es problematisch für Sie ist, nichts zu trinken.
  7. Trinken Sie keinen Alkohol, wenn sie schwanger sind, in der Stillzeit, bei der Arbeit oder wenn sie im Straßenverkehr unterwegs sind. Auch nicht beim Sport, um einschlafen zu können oder um Stress abzubauen.
  8. Jeder „Vollrausch“ belastet den Körper und seine Organe sehr stark.
  9. Junge Menschen orientieren sich an ihren erwachsenen Vorbildern.
  10. Kein Alkohol für Kinder und Jugendliche unter 18.
  11. Üben Sie keinen Druck auf andere aus, Alkohol zu trinken.
  12. Besonderer Wert sollte auf Alkoholreduktion gelegt werden, wenn bei Ihnen Tabakkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel oder Medikamenteneinnahme besteht.

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Hilfe und Beratung in Südtirol

In Südtirol gibt es ein Netzwerk aus öffentlichen und privaten Einrichtungen, die sich um Prävention, Beratung und Therapie kümmern.

Das Therapiezentrum Bad Bachgart und die Dienste für Abhängigkeitserkrankungen in Bozen, Meran, Brixen und Bruneck kümmern sich um die Behandlung alkoholkranker Menschen. Mit dem Sanitätbetrieb konventioniert ist das Ambulatorium Hands und die Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas.
Das Forum Prävention begleitet Maßnahmen und Kampagnen im Bereich der Alkoholprävention.

Weitere Informationen und Downloads

Alkohol ist im Alltag und in der Freizeit allgegenwärtig. Menschen, die keinen oder sehr wenig Alkohol trinken, sollen sich dafür nicht rechtfertigen müssen.
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PETER KOLER
Direktor und Koordinator der Fachstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung
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